Vollständigkeit ist der teure Fehler.
Der häufigste Fehler bei CRM-Migrationen ist das Streben nach Vollständigkeit: Alles muss mitkommen, damit nichts verloren geht. Das Ergebnis ist ein neues System, das die Dubletten, toten Felder und Eigenheiten des alten mitschleppt — und dieselben Pflegeprobleme dazu.
Wir behandeln Migration deshalb als Datenqualitätsprojekt. Was mitkommt, ist begründet: aktive Kunden und Deals, die Historie, die wirklich gebraucht wird, Dubletten aufgelöst. Was zurückbleibt, wird archiviert und dokumentiert statt still zu verschwinden.
Typische Quellsysteme sind Salesforce, Microsoft Dynamics und Pipedrive, dazu Eigenbauten und Excel-Tabellen. Der Aufwand hängt weit weniger vom Quellsystem ab als vom Zustand der Daten darin.
Was mitkommt, ist eine Entscheidung.
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Bestandsaufnahme zuerst
Wir stellen fest, was im Altsystem tatsächlich genutzt wird — nicht, wofür es einmal ausgelegt war.
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Das Zielmodell
Welches Objekt wohin geht und welches System dafür führt, steht fest, bevor auch nur ein Datensatz umzieht.
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Bereinigung vor der Übernahme
Dubletten zusammengeführt, Formate vereinheitlicht, tote Felder verworfen statt ins neue System mitgenommen.
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Testlauf im Abgleich
Eine Testmigration läuft gegen das alte System, sodass beide vor der Umstellung an echten Daten verglichen werden können.
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Dokumentiertes Archiv
Alles, was nicht mitkommt, wird archiviert und dokumentiert, sodass es sich noch findet, wenn jemand danach fragt.
Ein sauberer Start, keine Kopie.
Begründeter Umfang
Alles, was mitkommt, hat einen Grund — nicht einfach alles, was es gibt.
Bereinigung inklusive
Dubletten aufgelöst, Formate vereinheitlicht, Herkunft dokumentiert.
Testlauf vor der Umstellung
Ein Abgleich an echten Daten, bevor das alte System abgeschaltet wird.
Archiv statt Verlust
Was zurückbleibt, ist weiter auffindbar — es ist nicht still verschwunden.
