Herausfinden, wer die Möbel kauft, wenn Händler verkaufen.
Die Händler waren bekannt, die Endkunden nicht.
Möbelwerke A. Decker fertigt seit über 100 Jahren in Deutschland Massivholzmöbel aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Esszimmer, Küchen, Büromöbel, und verkauft weltweit über Handelspartner. Dieses Modell bewegt Möbel, und es stellt jemand anderen zwischen das Werk und den Menschen, der am Tisch isst: Über seine Endkunden und deren Bedarf wusste das Unternehmen fast nichts.
Ändern musste das Projekt die Datenlage. Decker wollte die Aktivitäten von Website-Besuchern und Interessenten erfassen und ein umfassendes Bild der Zielgruppe, damit Produkte und Marketing auf den Bedarf der Endkunden ausgerichtet werden können und nicht auf das, was der Handel zurückmeldet.









Das Sammeln der Daten kam vor ihrer Nutzung.
Die Daten brauchten einen Ort. Gebaut wurden eine Interessentendatenbank und eine Newsletter-Verteilerliste, darunter die Marketing-Automatisierung umgesetzt auf SALESmanago. Das Modell über Handelspartner hatte nie eigene Endkundenkontakte erzeugt.
Die zweite Frage war, wie die Antworten erhoben werden. Für spielerisches Profiling und für Kundenfeedback entstanden Quizze und Umfragen: unterhaltsam zu beantworten und genau genug, dass die Antworten danach die Segmentierung tragen konnten.
Die dritte war das Tempo. Die Maßnahmen wurden Schritt für Schritt erweitert, mit regelmäßiger Abstimmung, Monitoring und Nachsteuerung, damit jeder Schritt beurteilt werden konnte, bevor der nächste dazukam.
Feedback, nicht nur Profile
Die Quizze und Umfragen erhoben Kundenfeedback, nicht nur Profilantworten.
Richtige Zeit, weniger Aufwand
Kunden zur richtigen Zeit mit dem richtigen Content zu erreichen sollte außerdem Zeit und Ressourcen sparen.
Kanäle, die der Kontakt nutzt
Für die Kommunikation wurden E-Mail, Web-Push, Pop-ups, SMS und Social Media angebunden.
Mailings, die von selbst laufen
Kampagnen und Mailings an Kontakte wurden automatisiert, sobald die Segmente standen.
Erkannt während des Besuchs
Durch die Nutzererkennung in Echtzeit war ein wiederkehrender Besucher bekannt, während er noch auf der Seite war.
Vermutungen über den Endkunden wurden durch Antworten ersetzt, die Menschen gegeben haben.
Quizze und Umfragen statt Annahmen, damit die Zielgruppe sich selbst beschreibt
6.000 Quizze und Umfragen kamen ausgefüllt zurück. Sie waren unterhaltsam auszufüllen, und sie lieferten Daten, die der Handel nicht zurückmeldet.
Vier Personas aus diesen Daten, damit Produkte und Kampagnen jemanden hatten, auf den sie zielen konnten
Personas und die Customer Journey wurden laufend angepasst, wenn neue Daten kamen, statt einmal geschrieben und abgelegt zu werden.
Eine Interessentendatenbank und eine Newsletter-Liste, damit die Kontakte Deckers eigene waren
Die Segmentierung nach Nutzerverhalten entschied, wer was bekam, auf Daten, die das Unternehmen selbst erhoben hat und nicht von einem Partner bekam.
Dashboards für Auswertung und ROI, damit Marketing beurteilt statt beschrieben werden konnte
Der Marketingerfolg, den ROI eingeschlossen, wurde gemessen statt behauptet.
Die Kontaktdatenbank wuchs, und sie beschrieb endlich jemanden.
Die Kontaktdatenbank wuchs um 75 %. 6.000 ausgefüllte Quizze und Umfragen ergaben vier neue Kundenpersonas, und automatisierte E-Mails erreichten eine Click-to-Open-Rate von 35 %.
Der Weg dorthin war bewusst unspektakulär: regelmäßige Abstimmung, Schritt für Schritt erweiterte Maßnahmen, Monitoring und Nachsteuerung. Ein Hersteller mit über 100 Jahren Handwerkstradition kennt den Bedarf seiner Endkunden heute gut genug, um Produkte und Marketingmaßnahmen darauf auszurichten.
Der Agentic Growth Stack in vier Phasen.
Vier Phasen, die aufeinander aufbauen. Jede endet in etwas Nutzbarem statt einer Präsentation: ein budgetierbarer Fahrplan, eine Plattform im Betrieb, ein Betrieb, den das Team trägt, und Agenten, die im Prozess arbeiten.
Plan
Wir bestimmen den Standort, schärfen die Ziele und setzen eine Roadmap auf, die zu Datenlage, Prozessen und Organisation passt.
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Build
Wir bauen die Plattform: CRM, individuelle Software und die Datenflüsse dazwischen, sauber integriert statt nebeneinander.
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Operate
Wir verankern Betrieb, Adoption und Sicherheit im Alltag, damit die Plattform nach dem Rollout auch getragen wird.
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Automate
Agenten übernehmen wiederkehrende Arbeit, überwacht und messbar, mit klaren Regeln für Governance und Compliance.
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